News

 

Lu Jong-Retreat im Zen Centre Felsentor am Rigi

19 - 23. Sep. 2012

www.felsentor.ch

Meditationsretreat "Kloster auf Zeit" in Hertenstein

5 - 7. Okt. 2012

www.stellamatutina-bildungshaus.ch

 

Lu Jong - Tibetisches Heilyoga Lehrer/innenausbildung

mit Loten Dahortsang vom 1 -12 August 2112

www.pension-leutasch.com

 

Im Sommer 2002 reiste ich nach Simla, am Fusse des Himalaya in Nordindien eine Einladung vom Tulku Lama Lobsang folgend, die bis dahin sehr geheim gehaltene Körperübungen zu erlernen. Ich beobachtete wie er als ein hochgeschätzter Arzt den Patienten nicht nur tibetische Medizin Pillen gaben, sondern auch Körperübungen zeigten, um bestimmten Krankheiten zu heilen. Mit der Veröffentlichung seines Buches „Lu Jong“ im Jahre 2003 und in zahlreichen Lehrtätigkeiten im Westen machte er die älteste Bewegungslehre der Tibeter im Westen bekannt. Um die heilsamen Körperübungen an möglichst vielen Menschen im Westen zu bringen und damit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Weisheitskultur Tibets zu leisten brauchen wir Lehrer, die dieses Heilyoga weiter geben.

Diese Lehrerausbildung ist besonders geeignet, für die Leute, die schon lange selber Lu Jong praktizieren und damit Erfahrung gesammelt haben. Und auch für Leute, die eine Heiltherapeutischen Tätigkeiten ausüben, Yoga unterrichten und massieren etc. Die wichtigsten Informationen zur Ausbildung:

Dauer der Ausbildung: 12 Tage, Kosten der Ausbildung: 1716.--Fr.

Prüfungswochenende und Zertifizierung durch Tulku Lobsang: 380.--Euro

Anmeldegebühr bei Namgten Menlang, buddhist medical center: 420. Euro

Datum: 1 - 12. August 2012 in der Schweiz

Ort: www.pension-leutasch.com

Die Kosten für die Ausbildung kann über vielen Monaten hinweg in Raten bezahlt werden. Weitere Infos über Lu Jong im www.lujong.org

Fragen und Anmeldung bei Loten dahortsang 079 3456125 This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it

 

 


 

Vergangene Veranstaltungen

Beyond - Buddhist and Christian Prayers

Das interreligiöse Projekt wird mit dem Segen von Seiner Heiligkeit dem Dalai-Lama, dem Oberhaupt des tibetischen Buddhismus, sowie von Abt Martin Werlen, dem Vorsteher des Benediktinerklosters in Einsiedeln, unterstützt. Musikalisch betrachtet ist «Beyond» nicht esoterische Yoga-Musik, sondern eine Art Weltmusik, die das Choralhafte zum Ausdruck bringt. (SK) Beyond - Buddhist and Christian Prayers: Spiritual Message by Tina Turner, Vocals Dechen Shak-Dagsay and Regula Curti. Universal. Erscheint am 26. Juni in der Schweiz, Deutschland und Österreich

Beyond_cdCover

 

Am Donnerstag 14. Mai 2009 wurde das Projekt einem kleinen, ausgewählten Medienkreis vorgestellt. Viele deutsche Medienvertreter haben sich zur Geburtsstunde von  «Beyond» in Zürich, in der Seeschau von Initiantin Regula Curti, eingefunden.

Tina Turner ist als Baptistin geboren und fühlt sich stark vom Buddhismus angezogen. Doch jetzt sagt sie: «Ich habe überall etwas aufgeschnappt. Ich bin offen für alle spirituellen Energien.» Seit ihrer Kindheit habe sie «versucht, spirituell zu wachsen und den richtigen Weg zu finden». Entscheidend sei, dass man «den eigenen Weg finde». Ich glaube, dass dieser Weg, unabhängig von Religion und Glauben, in jedem von uns ist. «Man müsse zu sich selbst finden, um als Mensch im Leben das richtige Gleichgewicht zu finden.Tina Turner weiss, wovon sie spricht: Das Rezitieren von buddhistischen Mantras hat ihr damals, in ihrer schwersten Zeit mit Ex-Mann Ike Turner, als sie stark suizidgefährdet war, geholfen und sie auf den richtigen Weg gebracht.Mit der unerwarteten Teilnahme zeigt Tina Turner, wie wichtig ihr dieses Projekt ist. Sie musste dazu viele Hindernisse aus dem Weg räumen. Denn vertraglich war sie an den britischen Musikgiganten EMI gebunden. Die CD zu «Beyond» erscheint dagegen beim Konkurrenten Universal. Erwin Bach musste deshalb all seinen Einfluss geltend machen, um bei EMI eine Ausnahmebewilligung zu erwirken. Das war auch nur möglich, weil «Beyond» ein Benefizprojekt ist. «Wir erhalten nichts, alle Einnahmen fliessen in Stiftungen, die sich für Friedensprojekte für Kinder und Jugendliche engagieren», sagt Regula Curti.Dazu hat Universal Tina Turner zu Promotionsarbeit für das Projekt verpflichten können. In der deutschen Talkshow «Beckmann» ist sie schon gebucht. Tina Turner ist der Superstar, der mit Ausstrahlung und Charisma die Botschaft von «Beyond» glaubwürdig in die Welt tragen kann.

Quelle: Aargauer zeitung

Beyond_and_Loten

 

 

Born in 1941 in New York, he is a leading expert on Tibetan Buddhism, and Jey Tsong Khapa Professor of Indo-Tibetan Buddhist Studies at the Religious Department of Columbia University in New York. He is also Co-Founder and President of Tibet House US, and a personal friend of His Holiness the Dalai Lama for over forty years. Robert Thurman is the author of many acclaimed and popular philosophical books and lectures frequently all over the world on Tibetan Buddhism. He is the first American to have been ordained as a Tibetan Buddhist monk. He gave up his robes after several years to work as a university professor and to establish a family. He has five children, among whom well-known actress Uma Thurman and Gaden Thurman, Executive Director of Tibet House US.

Time chose Prof. Thurman as one of the 25 most influential Americans in 1997.

Date: 30.03.2009          Time: 19.30-21.00

Location:  Rietberg Museum Zürich, Park Villa Rieter,  Gablerstr. 15   8002 Zürich  www.rietberg.ch

Entrance fee: 45,- Sfr.- member VTJE 25.- Sfr.

Information und Anmeldung: Loten Dahortsang This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it 0793456125

 

 

Buddhism- The Religion of the 21 st Century?
Lecture and dialog with Robert Thurman


Tagesanzeiger.ch

Robert Thurman: «Unser Überleben liegt in der Hand der Frauen»

Interview: Michèle Binswanger; Aktualisiert am 30.03.2009

Robert Thurman ist Autor, ein enger Freund des Dalai Lamas und Vater von Uma Thurman. Anlässlich der heutigen Lesung in Zürich sprach Tagesanzeiger.ch/Newsnetz mit ihm über die Zukunft des Planeten – und wo seine Tochter gezeugt wurde.

Robert Thurman wurde 1941 als Sohn von Elizabeth Dean Farrar, einer Schauspielerin, und Beverly Reid Thurman, Jr., einem Associated-Press-Editor und UNO-Übersetzer geboren.


Robert A.F. Thurman ist Professor für Indo-Tibetische, Buddhistische Studien am Institut für Religion Columbia University, New York. Ausserdem ist er Mitbegründer und Präsident des Tibet House in Amerik und ein persönlicher Freund des Dalai Lama seit vierzig Jahren. Sein jüngstes Buch ist gerade auf englisch erschienen: «Why the Dalai Lama Matters: His Act of Truth as the Solution for China, Tibet and the world”. By Sherman & Shuster In Zürich spricht Thurman heute Montag zum Thema «Buddhismus - Die Religion des 21. Jahrhunderts?» im Museum Rietberg, 19.30h; Eintritt 45 Franken.

Buddhismus ist in den letzten Jahren im Westen sehr populär geworden - prominent vertreten von Models, Rock- und Popstars. Warum interessieren sich gerade Prominente so sehr für Buddhismus? Der Westen interessiert sich schon seit rund 100 Jahren für Tibet. Viele Besucher des Landes waren insbesondere vom tibetischen Buddhismus fasziniert, der aufgrund seiner Offenheit viele Bedürfnisse befriedigt. Man kann von diesem Denksystem profitieren, ohne Buddhist werden zu müssen. Umgekehrt hat der Westen dadurch die tibetische Kultur kennen und als wertvoll schätzen gelernt, so dass der Westen sich gegen die chinesische Invasion und die Zerstörung tibetischer Kultur ausgesprochen hat.

Ist Buddhismus eine Lifestyle-Religion? Geschichtlich gesehen hat der Buddhismus schon immer, wo er auch hingekommen ist, den Lifestyle der Leute verändert. Das hängt damit zusammen, dass er nur zu einem Drittel eine Religion ist. Der Rest ist Aufklärungspädagogik, sind mentale Techniken, positive Emotionen zu kultivieren und negative zu eliminieren. Speziell ist auch, dass der Buddhimsus nicht mit anderen Religionen konkurrieren und auch nicht missionieren will. Der Dalai Lama sagt, er will die Leute nicht zu Buddhisten machen, er will, dass sie glücklich sind und die Dinge besser verstehen.

Liegt da nicht eine Gefahr der Beliebigkeit? Die grösste Gefahr für den tibetischen Buddhismus liegt darin, dass China ihn und die tibetische Kultur ausrottet.

Was hätte das weltweit für Konsequenzen? Es gibt nur etwa 150'000 Exiltibeter in der ganzen Welt, in Tibet selber gibt es sechs Millionen. Sie werden nicht akzeptieren, dass man ihnen den Buddhismus wegnimmt, deshalb protestieren sie gegen die chinesische Politik, was sehr gefährlich ist. Wenn die Chinesen merken, dass sie den Glauben nicht aus den Tibetern rausprügeln können, könnte dort der nächste Genozid stattfinden. Wir müssen uns fragen, soll es dort ein nächstes Kambodscha, ein nächstes Ruanda geben?

In ihrem neuen Buch «Warum der Dalai Lama wichtig ist», machen sie sich für seine Politik der Gewaltlosigkeit stark. Wären angesichts der dramatischen Situation nicht stärkere Mittel angebracht? Der Aufruf zum Gewaltverzicht hat für den Dalai Lama einerseits prinzipielle Gründe. Er argumentiert, dass Gewalt heute als Konfliktlösungsmodell nicht mehr tragbar ist. In den neuen Kriegen werden die zivilen Strukturen, wird die Zivilbevölkerung vernichtet und was bleibt übrig? Ein Land, das in Gewalt und Terrorismus versinkt. Das sehen wir im Irak. Nicht einmal politisch hat der Feldzug etwas gebracht, der Iran wurde gestärkt und ans Gratisöl ist man auch nicht gekommen. Gewalt führt zu Gegengewalt und sollte deshalb nicht ermutigt werden.

Die Tibeter müssen sich also einfach in ihr Schicksal fügen, ohne sich zu wehren? Es gibt eine Ausnahme für das Gebot des Gewaltverzichts: Wenn die Tibeter militärisch eine reelle Chance hätten, sich zu verteidigen, oder wenn China tatsächlich den Genozid starten würde, wie die Nazis mit den Juden, dann wäre Verteidigung erlaubt. Aber die Tibeter haben keine Mittel dazu. Wenn China sich zum Genozid entschliesst, dann werden sie sterben müssen. Niemand wird ihnen helfen, weder die Amis, noch die Inder, die Russen - wer soll sie verteidigen?

Die Politik der Gewaltlosigkeit wird im Westen oft als naiv dargestellt. Wie denken sie, soll sich eine solche Gesinnung durchsetzen? Es muss ein erzieherischer Prozess sein und er muss wohl von den Frauen kommen. Gorbatschows Frau zum Beispiel war eine kluge, starke Frau, die ihn dazu gebracht hat, das richtige zu tun. Laura Bush hingegen oder Hu Jintaos Frau sind nicht stark genug. Und Obama wird sich gut benehmen, weil er sie fürchtet (lacht).

Also liegt alles in der Hand der Frauen? Ja. Nur die Ermächtigung der Frauen kann diesen Planeten retten. In der katholischen und der islamischen Welt sind Frauen aufgrund der Ideologie entmachtet, sie werden gezwungen, mehr Kinder zu haben, als sie wirklich wollen, die Männer schlagen sie, und das ist sehr gefährlich. Wo die Frauen etwas mehr Macht haben, in Europa oder den Staaten, gibt es auch mehr Hoffnung. In China ist eines der wenigen guten Dinge, die Mao getan hat, den Frauen mehr Macht zu geben. Das macht Hoffnung.

Sie machen sich für den Buddhismus stark - aber gerade die Religion hat oft die Rolle, Frauen zurückzubinden! Man muss zwischen Spiritualität und organisierter Religion unterscheiden. Letzteres führt oft zu unethischem Verhalten. Die Leute werden fanatisch, sie sind gefährlich, gerade auch die christlichen Fundamentalisten. Ich glaube, dass wir Frieden auf dem Planeten haben, wenn mehr Leute sich für ein spirituelles Training entscheiden, wenn sie bereit sind, dafür zu sterben, dass sie niemanden töten wollen, ich nenne das «Cool Heroism». Heute werden ja alle darauf abgerichtet, Gewalt anzuwenden, sich für den Krieg erschiessen zu lassen. Sie werden mit Hass vollgepumpt und dann da raus geschickt. Man kann die Menschen also mittels Hass und Angst abrichten, aber auch das Gegenteil ist möglich.

Eine letzte Frage: Stimmt es, dass ihre Tochter Uma Thurman in Woodstock empfangen wurde? Nein. Sie wurde in Cambridge, Massachussetts gezeugt und zwar am vierten Juli 1969. Geboren wurde sie in Nepal im Jahr 1970. Einer ihrer Namen lautet Tara, das ist die indische Gottheit des Mitgefühls und der Grazie und von Beginn an war sie genau das. Uma kam von einem Perlen-Himmel, um unsere Familie zu zieren.

 

 


ядерное оружие каллиграфия Шрифты Maya MCSD